Forschungsarchiv

Frankfurter Präventionsstudie

Projekttitel:
Die Frankfurter Präventionsstudie in Kindergärten zur Verhinderung psychosozialer Desintegration (insbes. von ADHS)

Projekttyp: Forschungsprojekt

Akronym: FP
 

Kurzbeschreibung

Die repräsentative, prospektive und randomisierte Studie verfolgte das Ziel, empirisch nachzuweisen, dass ein zweijähriges integratives (nicht-medikamentöses) Präventions- und Interventionsprogramm im Kindergarten zu einem statistisch nachweisbaren Rückgang psychosozialen Anpassungsstörungen (insbes. von ADHS) von Kindern bis zum Zeitpunkt ihrer Einschulung führt. Nach einer Basiserhebung in allen Städtischen Kindergärten (n=5300 Kinder) wurde im Herbst 2003 unter der Leitung des Statistikprofessors Bernhard Rüger, München, eine repräsentative Stichprobe von 14 Kindertagesstätten mit 500 Kindern und eine ebenso große Kontrollgruppe bestimmt. Von 2004-2006 wurde in den 14 Kindertagesstätten die Studie durchgeführt, die aus verschiedenen „Bausteinen“ bestand (Supervision des Teams, wöchentliche psychoanalytisch-pädagogische Arbeit mit den Kindern in den KiTas, Elternarbeit, Schulung der ErzieherInnen, Einzel- und Familientherapien in den Kitas bei „Problemfamilien“).

Die Haupthypothese der Studie konnte bestätigt werden: sowohl das aggressive als auch das ängstliche Verhalten der Kinder der Interventionsgruppe nahm statistisch signifikant ab. Interessanterweise konnte aber bei der Dimension „Hyperaktivität“ lediglich bei den Mädchen eine statistisch signifikante Abnahme festgestellt werden.
 

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Ansprechpartner/-innen

Prof. Marianne Leuzinger-Bohleber
Sekretariat: Renate Stebahne
Telefon 069 971204-149
E-Mail leuzinger-bohleber
@sigmund-freud-institut.de

Dr. phil., Dipl. Soz. Katrin Luise Läzer
E-Mail laezer
@sigmund-freud-institut.de

Telefax 069 971204-150
 
 

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Projektdaten

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