Mentalisierung als Voraussetzung und Ziel ...

Ausführliche Projektbeschreibung

Untersucht werden die Begründungen, die erfahrene Gruppenpsychotherapeutinnen und -therapeuten unterschiedlicher psychotherapeutischer Orientierung für den Erfolg oder Misserfolg von Interventionen geben, die sie in spezifisch ausgewählten Videoaufnahmen zu sehen bekommen. Ziel ist die Rekonstruktion von subjektiven Interventionstheorien und deren Vergleich nach Maßgabe des Mentalisierungskonzepts. Es wird vermutet, dass sich das testpsychologisch bestimmte Mentalisierungsniveau der Gruppenpsychotherapeuten im Mentalisierungsniveau ihrer Begründungen – als unterstellte Grundlage ihrer eigenen Interventionspraxis – niederschlägt. Das Ergebnis der Untersuchung soll zu Vorschlägen führen, wie technisch-kasuistische Seminare, die im Rahmen der Ausbildung von Gruppenpsychotherapeuten üblich sind, diskursiver – und damit vielleicht auch effektiver – zu gestalten.
 

Projektdaten

Informationen zu Laufzeit, Beteiligten und Förderung etc. sowie die Ansprechpartner finden Sie -> hier.