Die Mitarbeiter/-innen

Prof. Dr. med. Heinz Weiß

Leiter des medizinischen Schwerpunkts und Leiter der Ambulanz

 

 

Portrait

geb. am 25.11.1955 in Würzburg

1975-1981 Studium der Humanmedizin (Universität Würzburg)

1977-1983 Studium der Philosophie (Universität Würzburg)

1981/1982 Assistenzarzt am Bezirkskrankenhaus Schloß Werneck (Bezirk Unterfranken)

1983 Medizinische Promotion mit einer Arbeit zur Bewußtseinstheorie in Freuds Traumdeutung unter  Bezugnahme auf die Kritik J.P. Sartres (Note: summa cum laude/opus eximium, Preis der Unterfränkischen Gedenkjahrsstiftung für Wissenschaften)

1982-1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg (Vorstand Prof. Dr. med. D. Wyss)

1985 Ärztliche Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“

1986 Ärztliche Zusatzbezeichnung „Psychoanalyse“

1987 Habilitation für die Fächer:  Medizinische Psychologie, Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse mit der Arbeit: „Der Andere in der Übertragung. Untersuchung zur analytischen Situation und die Intersubjektivität in der Psychoanalyse“ (1988 mit DFG-Unterstützung erschienen bei frommann-holzboog, Stuttgart)

1988/1989 klinisch neurologische Tätigkeit an der Neurologischen Universitätsklinik, Würzburg (Direktor: Prof. Dr. H.-G. Mertens)

1990-1999 Oberarzt am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg (Vorstand: Prof. Dr. H. Lang)

1992/1993 Tätigkeit als Visiting Scientist am Adult Department der Tavistock Clinic, London

1993 Facharztbezeichnung „Psychotherapeutische Medizin“

1994 Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor (Universität Würzburg)

1998 DAAD Kurzzeitdozentur an der Universität Cordoba (Argentinien)

1999 Berufung zum Chefarzt der Abteilung für Psychosomatische Medizin (Zentrum für Innere Medizin VI) am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart.
Aufbau des psychosomatischen Konsiliar- und Liaisondienstes am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart.

2002 Umhabilitation, Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor an der Universität Tübingen

Eröffnung der Psychosomatisch-psychotherapeutischen Tagesklinik am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

2003 Dozententätigkeit in Argentinien

2009 Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart
 

Klinische Tätigkeit

Als Chefarzt Leiter des psychosomatischen Konsiliar- und Liaisondienstes, Mitbetreuung von ca. 2500 Patienten/Jahr aus dem Bereich des gesamten Klinikuums mit den Liaisonschwerpunkten Psychoonkologie, gynäkologische und geburtshilfliche Psychosomatik, Intensivmedizin und geriatrische Rehabilitation (einschließlich psychiatrische Mitversorgung); Einbindung in die interdisziplinären Zentren der Klinik (Tumorzentrum, Brust-, Darm- und Lungenzentrum). Psychosomatische Mitversorgung der pneumologisch-thoraxchirurgischen Klinik Schillerhöhe, Stuttgart.

Als Leiter der psychoanalytisch orientierten Psychosomatisch-psychotherapeutischen Tagesklinik Mitbehandlung von ca. 150 teilsationären Patienten jährlich mit komplexen Persönlichkeitsstörungen, affektiven und psychosomatischen Patienten sowie komorbiden psychischen Störungen bei chronischen organischen Erkrankungen in einem multimodalen teilstationären Setting.

Ambulante Diagnostik und Therapie; hochfrequente ambulante analytische Psychotherapie. Tätigkeit als Lehr- und Kontrollanalytiker, Supervisionstätigkeit im In- und Ausland.

An der Universität Würzburg (1982 bis 1999) überwiegend ambulante psychotherapeutische und psychoanalytische Tätigkeit. Aufbau des psychosomatischen Konsiliardienstes an der Neurologischen Universitätsklinik (inklusive Begleitforschung).
 

Lehrtätigkeit

1981-1999 kontinuierliche Lehrtätigkeit in den Fächern Medizinische Psychologie, Psychotherapie und Psychosomatik und Psychoanalyse (Vorlesung, Kurse und Praktika), Prüfungstätigkeit (Physikum und 2. Staatsexamen). Fachübergreifende Seminare für Studierende und Postgraduierte an der Universität Würzburg.

1999-2009 klinischer Studentenunterricht, Beteiligung an der Hauptvorlesung im Fach „Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ an der Universität Tübingen. Unterricht von Studierenden im „Praktischen Jahr“. Prüfungstätigkeit (Abschlussprüfung des Staatsexamens). Seminare für Postgraduierte. Betreuung von 16 Dissertationen und Diplomarbeiten.

Fort- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich der Fächer „Psychosomatik“, „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“. Kasuistische Seminare und Vorträge im In- und Ausland  (deutschsprachige Länder, Großbritannien, Italien, Frankreich, Nord- Mittel- und Südamerika).
 

Forschungsschwerpunkte

Theorie, Geschichte (u.a. Veröffentlichung von Teilen der Antikensammlung S. Freuds) und Behandlungstechnik der Psychoanalyse, Borderline-Störungen und pathologische Organisationen der Persönlichkeit, neurologische und internistische Psychosomatik, Krankheitsbewältigungsprozesse in der Intensivmedizin.
 

Veröffentlichungen

Mehrere Monographien als Autor und Herausgeber, mehr als 165 Originalarbeiten, Buchbeiträge und veröffentlichte Vorträge in deutscher, englischer, französischer, italienischer und portugiesischer Sprache. Monographien u.a.: „Der Andere in der Übertragung. Untersuchung über die analytische Situation und die Intersubjektivität in der Psychoanalyse“ (Stuttgart 1988), „Psychoanalyse heute und vor 70 Jahren“ (Hg. mit H. Lang, Würzburg 1996), „Ödipuskomplex und Symbolbildung. Ihre Bedeutung bei Borderline-Zuständen und frühen Störungen“ (Festschrift für H. Segal, Hg., Tübingen 1999), „Pathologische Organisationen der Persönlichkeit als Abwehr psychischer Veränderung“ (Hg. mit C. Frank, Tübingen 2002), „Projektive Identifizierung. Ein Schlüsselkonzept der psychoanalytischen Therapie“ (Hg. Mit C. Frank, Stuttgart 2007). Zuletzt: „Das Labyrinth der Borderline-Kommunikation. Klinische Zugänge zum Erleben von Raum und Zeit“ (Stuttgart 2009).
 

Erfahrungen im Bereich Management und Organisation

Als Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin Mitarbeit in den Leitungsgremien der Klinik (Chefarztkonferenz, Abteilungsleiterkonferenz des Zentrums für Innere Medizin), Beteiligung bei der Zielplanung, den Strategieklausuren sowie an den Budgetverhandlungen und Zertifizierungs-prozeduren. Berufung in verschiedene Kommissionen, Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees.
 

Kontakt

Robert-Bosch-Krankenhaus
Abteilung für Psychosomatische Medizin
Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Tel.: 0049-711-8101-3017
Fax: 0711-8101-3084
e-mail: heinz.weiss@rbk.de
 

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