Archiv 2008
Ambivalente und be(un)ruhigende Gefühle als Motor pädagogischer Beziehungsprozesse?!
Margret Dörr, Mönchengladbach
Moderation: Gerhild Ohrnberger
Ort: Sigmund-Freud-Institut
Termin: Freitag, 28.11.2008
Im Rahmen der Vortragsreihe „Emotion und Verständigung" des Frankfurter Arbeitskreises für Psychoanalytische Pädagogik
„Renewal of life: Healing from the Holocaust“
Henri Parens (Wynnewood, USA)
Veranstalter: Sigmund-Freud-Institut, Frankfurter Psychoanalytisches Institut, Institut für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, Jüdisches Psychotherapeutisches Beratungszentrum
Ort: Sigmund-Freud-Institut, Hörsaal
Termin: Dienstag, 25.11.2008
Vortrag anläßlich der Neuerscheinung „Traum, Wahn und Mikrowelten. Affektregulierung in Neurose und Psychose und die Generierung von Bildern“
Prof. Dr. Ulrich Moser (Zürich)
Begrüßung: Marianne Leuzinger-Bohleber
Moderation: Roland Apsel
Ort: Sigmund-Freud-Institut, Hörsaal
Termin: Donnerstag, 6.11.2008
Eine Veranstaltung des Verlages Brandes & Apsel, Frankfurt
Wenn Worte nicht genug sind. Verständigung durch Emotion bei Menschen mit einer geistigen Behinderung
Ursula Pforr, Darmstadt
Moderation: Gerhild Ohrnberger
Ort: Sigmund-Freud-Institut, Hörsaal
Termin: Freitag, 26.9.2008
Im Rahmen der Vortragsreihe „Emotion und Verständigung" des Frankfurter Arbeitskreises für Psychoanalytische Pädagogik
Filmvorführung "Frederik van Gelder. Born in Hiding / Im Versteck geboren"
Ein Film von Claudia und Günter Wallbrecht, anschliessend Diskussion mit Dr. Frederik van Gelder
Moderation: Kurt Grünberg
Ort: Sigmund-Freud-Institut, Hörsaal
Termin: Mittwoch, 6.8.2008
Eine Veranstaltung des Sigmund-Freud-Instituts, des Jüdischen Beratungszentrums und des Instituts für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie
Vom Nutzen der Mentalisierungstheorie für die Gruppenanalyse
Prof. Dr. med. Ulrich Schultz-Venrath
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Kooperationsklinik der Universität Witten/Herdecke, Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach
Ort: Forum Gruppenanalyse, Sigmund-Freud-Institut, Hörsaal
Termin: Donnerstag, 3.7.2008
Bindungsgestaltung und Resilienz. Über neuere Studien und ihre Bedeutung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Anne Eggert-Schmid Noerr, Frankfurt am Main
Moderation: Gerhild Ohrnberger
Ort: Sigmund-Freud-Institut, Hörsaal
Termin: Freitag, 13.6.2008
Im Rahmen der Vortragsreihe „Emotion und Verständigung" des Frankfurter Arbeitskreises für Psychoanalytische Pädagogik
Psychoanalyse – Politik – Migration: Zur aktuellen Bedeutung von Marie Langer
Die Psychoanalytikerin Marie Langer starb im Dezember 1987. Zeit ihres
Lebens hatte sie sich dafür stark gemacht, das psychoanalytische Wissen dem
Kampf gegen die Unterdrückung verfügbar zu machen. Als junge Ärztin schloss
sie sich den Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg an. Nach dem
Anschluss Österreichs an Deutschland flüchtete sie vor dem
Nationalsozialismus nach Argentinien. Sie ließ sich in Buenos Aires nieder,
wo sie bald als Psychoanalytikerin berühmt wurde. Nach dem Militärputsch von
1976 musste Marie Langer erneut fliehen und fand diesmal Asyl in Mexiko. Mit
Unterstützung von medico international half sie nach dem Sieg der
sandinistischen Revolution Nicaragua beim Aufbau eines psychosozialen
Gesundheitsdienstes. Psychoanalyse muss sich einmischen, verlangte Marie
Langer: Die von Freud geforderte Neutralität des Therapeuten sei eine
Fiktion.
Welche Bedeutung die Parteinahme auf Seiten von Flüchtlingen und Migranten
hat, zeigt die Arbeit des Schweizer Psychoanalytikers Emilio Modena. Seit
Mitte der 1960er Jahre setzt er sich für ein politisches Verständnis der
Psychoanalyse ein. Sein Vortrag "Politisches Asyl: Zur Invalidisierung der
Revolutionäre" berichtet von der Arbeit mit politisch Verfolgten. Zuvor
erinnert Thomas Gebauer an Marie Langer, ihr Werk und seine Bedeutung für
die psychosoziale Arbeit in der globalisierten Welt. Dabei geht es auch um
eine Auseinandersetzung mit den prekären (Selbst)-Missverständnissen, die
das Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Marxismus immer belastet haben.
Referenten:
Emilio Modena (Psychoanalytiker/Zürich)
Thomas Gebauer (Psychologe, Geschäftsführer medico international/Frankfurt)
Begrüßung:
Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber, Geschäftsführende Direktorin Sigmund-Freud-Institut Frankfurt
Einführung und Moderation:
Marie-Luise Rössel-Cunovic, Psychotherapeutin
Ort: Frankfurt, Altes Literaturhaus, Bockenheimer Landstraße 102
Termin: Freitag, 25.4.2008
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von medico international und dem Sigmund-Freud-Institut
Gefühl und Körperpräsenz in der Sozialpädagogik - Was nützt da die Psychoanalyse?
Burkhard Müller, Hildesheim
Moderation: Gerhild Ohrnberger
Ort: Sigmund-Freud-Institut, Hörsaal
Termin: Freitag, 18.4.2008
Im Rahmen der Vortragsreihe „Emotion und Verständigung" des Frankfurter Arbeitskreises für Psychoanalytische Pädagogik
Depression als Psychosomatosen der emotionalen Regulation. Ergebnisse aktueller Therapieverlaufsstudien und Konsequenzen für die Behandlung
Prof. Dr. med. Heinz Böker
(Leitender Arzt der Spezialabteilungen für Depressions- und Angstbehandlung an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich)
Ort: Sigmund-Freud-Institut, Hörsaal
Termin: 9.4.2008
Veranstalter: Sigmund-Freud-Instituts und Frankfurter Psychoanalytisches Institut
(Die Veranstaltung ist von der Landesärztekammer als Fortbildung anerkannt)
Fortsetzung der Diskussion mit Herrn Prof. Dr. Böker am Donnerstag, 10.4.2008
Vom fehlenden zum hinreichend guten Vater - aus der Behandlung eines Mädchens mit Todesangst
Marita Barthel-Rösing
(Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, Frankfurt)
Ort: Hörsaal des Sigmund-Freud-Instituts
Termin: 15.2.2008
Veranstalter: Institut für Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie Frankfurt
Parameter in der psychoanalytischen, stationären, tagesklinischen und ambulanten Therapie von Depressionen
Dr. med. Wolfgang Merkle
(Chefarzt der Psychosomatischen Klinik des Hospitals zum Heiligen Geist, Frankfurt)
Ort: Hörsaal des Sigmund-Freud-Instituts
Termin: 30.1.2008
Veranstalter: Sigmund-Freud-Institut und Frankfurter Psychoanalytisches Institut
Fortsetzung der Diskussion mit Herrn Dr. Merkle am 31.1.2008
