Die Zukunft der Gegenwart
Zeitdiagnostische Fragen psychoanalytischer Sozialpsychologie

Tagung vom 7. bis 9. Mai 2010

Veranstalter:
Sigmund-Freud-Institut
Goethe-Universität Frankfurt

Ort:
Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Campus Westend, Nebengebäude
Grüneburgplatz I
 

Freitag, 7. Mai 2010

Vorkongress

siehe unten

20.00-22.00 h

Öffentlicher Vortrag
Rahel Jaeggi:
Entfremdung: Zur Aktualität eines sozialphilosophischen
und sozialpsychologischen Problems
Moderation: Rolf Haubl

 

Samstag, 8. Mai 2010

09.30-09.45 h

Begrüßung durch die Veranstalter

09.45-10.15 h

Marianne Leuzinger-Bohleber:
Interdisziplinarität am Sigmund-Freud-Institut

10.15-11.00 h

Rolf Haubl:
Psychoanalyse und Gesellschaft
Moderation der Eröffnungsvorträge: Johann August Schülein

11.00-11.30 h

Kaffeepause

11.30-13.15 h

Lilli Gast:
„Vorbei! Ein dummes Wort.“
Ist das Projekt der Psychoanalyse
als kritische Sozialwissenschaft am Ende?
Sounding Board: Angelika Ebrecht-Laermann, Kurt Grünberg, Emilio Modena, Martin Teising
Moderation: Hans-Joachim Busch

13.15-14.30 h

Mittagspause

14.30-17.00 h

Parallele Panels:

Psychoanalyse und Kultur
Andreas Hamburger, Timo Hoyer, Karin Nohr, Ralf Zwiebel

Psychoanalyse und Politik
Markus Brunner, Chiara Bottici, Angela Kühner
Hans-Joachim Busch: Die Gegenwart psychoanalytischer politischer Psychologie und die Zukunft des Subjekts

17.00-17.30 h

Kaffeepause

17.30-19.00 h

Nicole Burgermeister, Christine Kirchhoff, Panja Schweder, Marc Schwietring, Greta Wagner, Sebastian Winter:
Next Generation: Erwartungen an eine psychoanalytische Sozialpsychologie –
Perspektiven aus Berlin, Hannover, Frankfurt und Zürich
Moderation: Lilli Gast

Anschließend
ab 19.30 h

Gemeinsamer Gedankenaustausch bei gutem Wein und Canapés im Sigmund-Freud-Institut, Myliusstraße 20, Frankfurt am Main

   

Sonntag, 9. Mai 2010

09.00-11.30 h

Parallele Panels:

Psychoanalyse und Sozialisation
Katharina Liebsch, Johann August Schülein, Hans-Jürgen Wirth

Psychoanalyse und Ökonomie
Ullrich Beumer, Bettina Daser, Robert Heim

11.30-12.00 h

Kaffeepause

12.00-13.00 h

Sighard Neckel:
Vom Protest zum Projekt? Das Schicksal der künstlerischen Gesellschaftskritik
Moderation: Hans-Dieter König

13.30 h

Rückblick auf die Tagung mittels Fotomatrix

 


Freitag, 7. Mai 2010

Vorkongress:
Psychoanalyse als Methode qualitativer Sozialforschung

Wie forschen eigentlich psychoanalytisch orientierte Sozialwissenschaftler/innen heute? Welches Erkenntnisinteresse verfolgen sie und wie (gut) gelingt ihnen dies im Kontext verschiedener Disziplinen? Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, um psychoanalytisch inspirierte und informierte Qualifizierungsarbeiten zu schreiben? Der Vorkongress ist als Workshop konzipiert und will Diplomand/innen, Doktorand/innen und anderen Interessierten an Hand aktueller Promotionsprojekte einen differenzierten Eindruck davon vermitteln, wie sich die Psychoanalyse als Methode qualitativer Sozialforschung anwenden lässt.

Moderation und Organisation des Vorkongresses: Angela Kühner

 

13.00-14.30 h

Hans-Dieter König:
Hemingways Kurzgeschichte »Hochzeitstag«. Tiefenhermeneutische Rekonstruktion eines literarischen Textes und sozialisationstheoretisches
Begreifen seiner Wirkung auf das Unbewusste

14.30-15.00 h

Kaffeepause

15.00-18.30 h

Diskussion aktueller Frankfurter Dissertationen:

15.00-16.00 h

Julia König:
Tiefenhermeneutische Rekonstruktion teilnehmender Beobachtungsprotokolle zur Entwicklung kindlichen Trieb(er)lebens

16.15-17.15 h

Anke Prochnau:
Tiefenhermeneutische Rekonstruktion von qualitativen Interviews mit männlichen Hauptschülern

17.30-18.30 h

Christoph Schwarz:
Ethnoanalytische Gruppengespräche mit Adoleszenten in Übergangsgesellschaften

18.30-19.00 h

Abschlussgespräch:
(Wem) Ist psychoanalytische Forschung zu empfehlen?

   

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Einen Flyer mit allen Angaben finden Sie -> hier